the land of steady habits

"My Mom's got these veiny yoga mom arms and it makes me wanna cry."

 

Es ist fast niemand mehr da, bei irgendwem da, bei sich da. Vor allem nicht die, von denen man das denkt. Und am wenigsten die, die das selber von sich glauben.

Rundumoptimierung. Zeigezwang. Keine Zeit, keine Zeit. Mechanische Umarmungen mit ToDo-Liste im Kopf. Aufstehen, Sachen machen, einschlafen.

Bemühungen um alles, aber mit falscher Ausrichtung.

Ständig häuft sich dabei dunkle Materie an, und wenn die dann von Zeit zu Zeit jemanden verschlingt, wundern sich alle, aber eigentlich gar nicht.

Oberflächen. 

Es sagt ja keiner mehr irgendetwas, das von Bedeutung ist, und wahr. Vom Tun ganz zu schweigen.

Weil die Maskerade dem Echten so ähnlich geworden ist, dass radikale Zurückhaltung herrscht, weil die Scham überall lauert. Aber was zurückgehalten wird, das sucht sich auf Kurz oder Lang andere Wege – ins Nichts führend, oder in das, was das Gegenteil von Zufriedenheit ist. 

Und es weiß fast niemand mehr, wie es dem anderen geht, wirklich geht, und wie es ihm selbst geht, wirklich geht – und was fehlt.

Begegnungen? Selten.