Live vom Uranus

Sperma mag ich nicht. Mehr noch: Ich ekle mich vor der weißlich-transparenten Bröckchensuppe. Vor ihrer Konsistenz und dem modrig warmen Geruch, der immer noch einen Hauch Harn versprüht. Wenn ich einen Partner habe, der mich sehr anzieht, lässt mich das zwar auch nicht direkt an sämig süß-saure Cocktails denken, aber das Ekelgefühl sinkt auf ein Minimum. Ich kann es ausblenden, indem ich meine Aufmerksamkeit verschiebe. Das passiert wie von selbst. Erregung kann zaubern. Genau genommen haben wir es dann allerdings schon gar nicht mehr mit Ekel zu tun, aber dazu später. Ich weiß, dass viele Frauen – vielleicht sogar Männer, und andere, denen ich mich nicht traue, Begriffe zuzuordnen, aus Angst, etwas Falsches schreiben zu können – genauso empfinden. Ich weiß außerdem, dass Männer sich darüber im Klaren sind. Der Punkt ist: Sie fühlen sich dadurch weder minderwertig, noch schämen sie sich in irgendeiner Art und Weise. Und das ist großartig. So soll das sein. Ok-sein mit den eigenen Säften. Deswegen ist es auch nicht vonnöten, soziale oder politische Ejakulatsbewegungen zu gründen. Deswegen gibt es keine Instagram-Profile, auf denen Männer selbstbewusst ihr Gebräu im Schlüpfer, auf Klopapier, oder sonstigen Oberflächen präsentieren, um es zu normalisieren. Es ist bereits normal. Nothing to do here. Alles im Lot, hängend und stehend. Der Samen des Lebens, die Manneskraft, und all die anderen abegriffenen Prasen. Nebenbei: Ähnlich einer negativen Verstärkung wirken hier lebensferne Sexfilmchen, in denen frau nichts als ein devotes Spielzeug ist und man(n) seine Säfte autonom ortsübergreifend verteilen darf. Auf ihr, in ihr, auf und in ihr. Ausnahmslos. Folgendes ist hier anzumerken: Nein.

  

Der Mensch ist ein Bewusstsein innerhalb eines Körpers – können wir uns so ganz grob darauf einigen? Dieser Körper tut Dinge, die zu großen Teilen nicht unserer Kontrolle obliegen. Sekrete produzieren, zum Beispiel. Egal ob girl oder boy oder birl oder goy. Hier kommt, wie gehabt, der Ekel ins Spiel. Aber, was ist Ekel eigentlich? 

 

Wer „Alles steht Kopf“ gesehen hat, weiß jedenfalls schon mal mehr als nichts darüber. Ekel ist ein Schutzmechanismus. Ähnlich wie Angst sagt er uns: „Sei da gerade mal lieber vorsichtig“, und sieht sich dabei hauptsächlich in der Rolle des Beschützers unserer physischen Gesundheit. "Lass mal versuchen, uns nicht zu vergiften"-mäßig. Ekelguru Winfried Menninghaus spitzt das sogar zu: Es geht um „Sein oder Nicht-Sein“, sagt er. Und genau genommen stimmt das. Nicht umsonst gibt es zum Beispiel Kondome. Nicht umsonst sollte man sich in die Armbeuge niesen, statt schön ordentlich mitten in die Hand, um damit anschließend die eines anderen zu schütteln, der sich dann damit die Äuglein reibt. Nicht umsonst gibt’s im Krankenhaus strenge Hygienevorschriften.

 

Nietzsche sieht den Ekel als besonders vehementes Nein-Sagen. „Nein, das will ich nicht in meiner Nähe haben", "Nein, das gehört definitiv nich zu mir". Ekel zählt zu den grundlegenden menschlichen Empfindungen und ist damit erstmal nichts, wofür man sich rechtfertigen muss. Das Ekelgefühl überfällt einen unwillkürlich. Aber wenn es einen dann überfallen hat, könnte man es, sofern man dazu in der Lage ist, also sofern keine absolute Ausnahmesituation herrscht, ein bisschen genauer betrachten. Das allein kann Wunder wirken. Auch, wenn's wehtun kann: dort, wo's unangenehm ist, lohnt sich Genauer-hinsehen oft.

Leider ist es so, dass einige verquere, erlernte Denkmuster existieren, die sich über Jahre ausgebildet, festgesetzt und fortgepflanzt haben. Beispielstichwort vetula. Die ekelhafte, alte Frau. Wow. Ein einziges Wort für eine hochkomplexe Problematik, die heute wieder – oder immer noch – top-aktuell ist. Über Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende haben sich Schönheitsideale immer wieder gewandelt; darunter gibt es allerdings einen Faktor, der konstant geblieben ist: schöne Frauen = junge Frauen. Und so unterzieht sie ihren Körper seit Ewigkeiten schmerzhaften Ritualen. Fein, zart, glatt, jung – vital! Mann soll ja Lust haben, seine Sauce le Graine an sie weiterzugeben.... Mann will ja sein Erbgut weitergeben, selbst dann, wenn er glaubt, das nicht zu wollen, jedenfalls nicht in Form eigener Kinder. Er darf altern – das Grobe hervortretender Adern, Falten, und sich am Körper abzeichnender Lebenserfahrung passt zu seiner Natur - der Mann, das Grobe, das Starke. Geschichtlich ist das problemlos nachzuverfolgen: Für "Männlichkeit" stellt das Alter eine weniger große Gefahr dar, als für "Weiblichkeit". Das sitzt tief, weil es schon so lange so kommuniziert wird, mitunter so subtil, dass selbst jemand der mit offenen Augen durch die Welt geht, das nicht immer merkt. Und – ich traue mich jetzt einfach mal, das zuzugeben – auch ich kann mich davon nicht freimachen. Die Dreißig hängt mir, ohne, dass ich das will, im Nacken. Ich habe Probleme damit. Erlernte Probleme. Dabei glaube ich selbst gar nicht an Zeit in Zahlen. Es ist mehr eine Art gesellschaftlicher Druck. Als würde ab einem Gewissen Alter erwartet werden, dass man sich als "alt" bezeichnet. Im Grunde ist das oft (meinetwegen unbewusste) Koketterie. An erster Stelle habe ich dann einfach mal damit aufgehört, mich schlecht dafür zu fühlen, dass ich trotzdem Probleme damit habe, auch wenn's gar nicht wirklich meine eigenen sind, sondern adaptierte. Schlechtfühlen für’s Schlechtfühlen auf gesellschaftlichen Druck hin macht die Bezugssituation nämlich auch nicht besser. Genausowenig, wie "Anderen geht's viel schlechter als dir." Absolut. Aber wäre das nicht auch irgendwie makaber, wenn ich mich deswegen besser fühle? Und ist das Vergleichen subjektiver Gefühle und Probleme nicht irgendwie absolut hirnrissig? Ich glaube, ja.

Ein Stück zurück: Ich liebe den Anblick von schönen, zarten Frauenkörpern mit Rundungen, die weich und fest zugleich sind. Ich liebe den Anblick vom noch erkennbarem Kindchenschema – große Augen, großer Mund, kleine Nase, gesundes, volles Haar.  Ich liebe den Anblick samtiger Haut, die scheinbar nicht eine einzige Unregelmäßigkeit aufweist. Ich fürchte, wenn ich sage, ich sei ein extremer Ästhet, biete ich zu viel Angriffsfläche („Wer entscheidet denn, was ästhetisch ist?“ – das würde an dieser Stelle noch ein weiteres riesiges Fass öffnen). Es geht mir hier nicht um Angriff und Verteidigung. Ich sage also stattdessen, dass ich eine gewisse Formsprache so sehr bewundere, dass die Schönheit, die von ihr ausgeht, für mich kaum zu ertragen ist. Meistens handelt es sich dabei um Frauen. Und hin und wieder passiert das natürlich auch aufgrund einer besonderen Aura, die jemand mit sich herumträgt. 

Nach wie vor verwundert bin ich, wenn ich sehe, dass Frauen sich reihenweise dazu bringen wollen, sich im Grunde fast schon zwingen, ihren Körper ständig voll und ganz zu lieben. Ich halte das für unrealistisch. Selbstfürsorge, Nachsicht mit dem eigenen Körper, Bewunderung für seine stille Arbeit, und gerne so viel Liebe, wie möglich – wenn sie echt ist. Alles andere führt, glaube ich, unter der Maske der richtigen, doch wieder nur in die falsche Richtung. Gewisse Formen meines Körpers werde ich niemals schön finden, geschweige denn lieben können, was okay ist. Gewisse Formen an anderen Frauen werden mich immer zutiefst faszinieren, was ebenfalls okay ist. Es wird immer wieder vorkommen, dass eine Frau den Raum betritt, die diesen Formen in jeder Form widerspricht und mich dabei absolut umhaut – auch das: o-k-a-y! Das ist der ganze Zauber.

 

Ob mein Ziel, den Ekel gegen Teile meines eigenen Körpers irgendwann aufzulösen, erreichbar ist, das weiß ich noch nicht. Schließlich werden sich diese Teile mit der Zeit weiter verändern, genau wie mein Denken. Aber (falls das in meiner Macht steht): Ich arbeite daran. Indem ich versuche mir Folgendes immer wieder zu vedeutlichen… Ekel, der sich gegen den eigenen Körper richtet, ist ganz und gar, und wortwörtlich sinnlos. Er erfüllt keinen Zweck. Er führt zu substanzlosen Schamgefühlen. Ekel, der sich gegen den eigenen Körper richtet, ist erlernt, ist ein fälschlicherweise fest verinnerlichtes Muster, das nicht immer aufgelöst, bestimmt aber gelockert, ein bisschen in positive Unordnung (Ordnung?) gebracht werden kann. Vielleicht würde ich so mein eigenes realistisches Ziel formulieren: Die Ekelmuster, die sich gegen mich selbst richten, auf lange Sicht in positive Unordnung bringen. 

Ich hoffe, ich kann nach und nach damit aufhören, mich ungefragt für (selbsternannte) Makel zu rechtfertigen, um eventuell drohende Kritik daran vorwegzunehmen. Vor Kurzem habe ich nämlich festgestellt, dass ich andere damit oft in eine unangenehme Lage bringe. Was sollen die darauf sagen? Vor allem, wenn es nicht einmal einen passenden Kontext gab? Dann kann das natürlich schnell als unsympathisches, ätzendes Komplimente-fischen missverstanden werden.

Ich hoffe, dass ich mich immer häufiger dabei ertappe, wie ich in fragwürdigen Posen vor dem Badspiegel stehe und mein Gesicht malträtiere oder meinen Körper bewerte und denke „Bah…!“. Ich hoffe, dass ich mich dann stattdessen  frage: „Julia! Warum?“ und „Wo führt das hin?“... oder einen Keks essen gehe. Oder fünf.  

 

Mein Eigenekel richtet sich nur gegen manche meiner Formen, nicht aber gegen meine Säfte. Ich bin mit ihnen einverstanden, mit ihren Eigenschaften und Farben und Konsistenzen. Seit ich vor einem Jahr die Pille abgesetzt habe, riecht mein Schweiß nach Schweiß und ich rieche ihn heimlich unheimlich gern. Meine Brüste kündigen mir neuerdings das rote Fest an, alle Haarfollikel, die ich besitze sind schwer verwirrt und arbeiten – behaupte ich, aber wer ist schon 'ich' – in die verkehrte Richtung, mein Unterbauch verschwestert sich mit Uranus und meine Haut betreibt Poren-Stretching Extreme und talgt sich in der lutealen Phase in die neunte Dimension: Aktuell zeigt mein Kinn in drei Richtungen. Normal: nach unten, und dann noch nach links und rechts. Solche enormen Pickel hatte ich noch nie. Mit all diesen Veränderungen kann ich erstaunlich gut leben.

Zervix und abgestoßene Gebärmutterteilchen in fifty shades of rot haben mich ohnehin noch nie angeekelt, weder ihr Aussehen, noch ihr Geruch. Ich fand vor allem Letzteres immer schon irgendwie faszinierend, mochte immer schon den Geruch, der sich im Zusammenspiel mit der Binde im Schlüppi ergab. Kleine, geheime Freuden, von denen man weiß, dass andere, vor allem Männer, das bestimmt ‚eklig‘ finden würden. 

Äh, HALT stop. Warum denke ich das? ... Meistens denkt man derartige Dinge, weil man über sein Leben hinweg gewisse Erfahrungen gemacht hat, die zu – manchmal bewussten, häufig unbewussten – Schlüssen führen, die sich dann wiederum allmählich zu einem (hoffentlich flexiblen) Weltbild formen. Meins ist durchaus verbesserungsbedürftig, und ich bezweifle, dass es das bei nur einem einzigen Menschen nicht ist. Wir unterscheiden uns alle nicht so sehr voneinander, wie wir uns das manchmal gern wünschen. Das ist gleichzeitig gut und schlecht. Im Grunde ist überhaupt alles ein bisschen ‚Schrödingers‘ – gut und schlecht, Nichts und Alles, tot und lebendig, hell und dunkel, weiblich und männlich, ... Alles existiert nur im Zusammenspiel mit seinem Gegenpol, im besten Fall mit Harmonie als Ergebnis. Und da kann man sich jetzt, wenn man will – und ich würde mich freuen, wenn so viele wie möglich wollen würden – fragen: Warum ist der eine Pol ‚eklig‘ und der andere Pol nicht? Warum ist Sperma eine Art Gott-Flüssigkeit, und Zervixschleim oder Menstruationsblut in Werbungen blau? Eine mögliche Erklärung könnte sein: Sperma lebt, und leben findet der Mensch grundsätzlich ganz gut. Menstruationsblut hingegen ist die abgestoßene Schleimhaut, in der sich die Eizelle hätte einnisten sollen. Leben versus Tod, quasi. Und Tod ist ja, wie erwähnt, das, wovor Ekel schützen soll, wenn man alles auf die Basis herunterbricht. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass diese Erklärung zutrifft. Bisschen ausufernd. Außerdem kann Sperma auch tödlich sein, wenn man’s genau nimmt.

 Mögliche Erklärung zwei: Also doch dieses bescheuerte, aber nunmal in den Köpfen noch immer existente „vetula“-Ding oder Artverwandtes? Der Mann als seit jeher in so ziemlich allen Belangen (und selbsternannterweise) über der Frau stehend? Weder Ekel vor dem eigenen, alternden Körper, noch den eigenen Säften vonnöten? Heute, jedenfalls in unserer Gesellschaft, auf den ersten Blick zwar weniger offensichtlich, auf den anderthalbsten allerdings schon unübersehbar.

Ich halte nichts von Feminismus, der kopflos auf alles schießt und das (im wahrsten Sinne des Wortes) Wesentliche dabei aus den Augen verliert. Feminismus mit Scheuklappen und zu Profilierungszwecken macht mich sogar wirklich wütend. Aber alles, was Fragliches offenlegt, auf eine Weise, die fruchtbaren Boden zur Auseinandersetzung damit schafft, ist richtig und wichtig.  

 

Menschenskinder, warum erzählt "die Alte" das eigentlich alles? 

Was mich zu diesem Text veranlasst hat: Gestern habe ich das erste Mal Menstruationsartikel von Einhorn.Period im Drogeriemarkt gefunden. Ja, ich weiß, ich bin spät dran damit, aber ich war fast ein Jahr lang raus aus dem zyklischen Game. Jetzt ist mein Uterus zwar noch ein wenig verwirrt, aber ich glaube, wir grooven uns langsam wieder aufeinander ein. Jedenfalls habe ich diese schicken, bunten Produkte mit den wilden Illustrationen und großartigen Texten darauf, die alle anderen mintgrün-klinikblau-zartrosa „Damen-Hygiene-Artikel“ für mich unsichtbar gemacht haben, entdeckt und gekauft und natürlich auch die Marke ins virtuelle Lexikon eingetippt. Aha! Ein Instagram-Feed. Folgen. Bilder durchscrollen, Captions lesen, Kommentare lesen. – „Einfach nur ekelerregend. Eure Seite gehört gemeldet." Ich klicke auf den Benutzernamen des Typen, der das geschrieben hat. Privater Account. Profilbild ohne Gesicht. Passt ja irgendwie. 

 Die Frage danach, wer sich warum von Bildern, auf denen der Zyklus der Frau auf künstlerische und absolut offene Weise gezeigt wird, auf irgendeine Weise angegriffen fühlt, ist viel komplexer, als man auf den ersten Denk meint, wenn man innerlich intuitiv mit „Du absolut zurückgebliebener Vollidiot“ antwortet und mutmaßt, dass er sich nach diesem Kommentar dann vermutlich ein paar Pornos der anfangs erwähnten Sorte reingezogen hat. Dass auf meiner weiblichen Seite direkt Wut aufkommt, erzählt schon Welten. Manchmal kann man anhand der Ausdrucksweise und des allgemeinen Eindrucks eines Kommentierenden auf einen schwer beschränkten Horizont schließen, und weil man sich selbst ja mit ganzheitlicher denkenden Menschen umgibt, findet man sich doch jedes Mal wieder schockiert darüber, dass nicht allmählich alle mal ein bisschen offener, abwägender, einander vorsichtiger und wohlwollender begegnend durch die Welt gehen. Und das ist auch der Punkt, an dem man aufpassen muss, sich nicht zu 'etwas Besserem' zu ernennen. Auch hier tun sich wieder Dimensionen auf, die unzählige Möglichkeiten des Weiterdenkens bieten. Es gibt Gründe für Ekel. Gute und schlechte und persönliche. Ich glaube, die eigenen Ekelstimuli gründlich zu hinterfragen ist gut, und das Problem liegt darin, dass das zu wenige tun. Die Pole sind noch immer weit von einem Gleichgewicht entfernt. Das Thema muss präsent bleiben. Braucht ‚die Welt‘ dafür Accounts, auf denen Höschen mit Menstruationsblut und Ähnliches gezeigt wird? 'Brauchen' ist ein großes  Wort und ich maße mir nicht an, darüber zu entscheiden, was ‚die Welt braucht‘ und was nicht. Ich glaube allerdings, dass solche Accounts einen nicht geringen Teil dazu beitragen können, dass mehr Gleichheit in die Köpfe einzieht. Weil sie Fragwürdiges hinterfragen und Unsichtbares sichtbar machen.

Für mich persönlich käme das nicht in Frage – ich möchte visuell nicht so viel von mir zeigen. Allein dieser Text ist hinsichtlich dieser Thematik für meine Verhältnisse schon extrem persönlich. Es gibt Dinge, die möchte ich für mich behalten. Meine Art, Interesse zu zeigen und Bewusstsein zu steigern ist das Schreiben, und die damit einhergehende intensive Auseinandersetzung mit gewissen Themen. Wissen ansammeln, Fakten, Meinungen (eigene und nicht-eigene) und dann versuchen, alles miteinander arbeiten, manchmal auch spielen zu lassen. Es ist nicht schlimm, einander oder sich selbst zu widersprechen: man darf sagen, was man denkt – solange man genügend Respekt beimischt und flexibel, offen für neue Ideen bleibt. Hauptsache, man spricht. Egal, in welcher ‚Sprache‘.